»Das Bildarchiv hält die authentischen Originale zur inhaltlichen Analyse und zur historischen Überprüfung vor. Wir stehen bereit für Rückfragen zu Bildinhalten, da Archive in diesem Zusammenhang einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der faktenbasierten Information und zur Vermittlung von historischen Kontexten leisten.
Derzeit übernehmen wir überwiegend analoge Bilder, die von uns Expertinnen und Experten auf die Authentizität hin inhaltlich und anhand des Originals (z. B. anhand des Negativs) geprüft werden. Bei zunehmend digitalen Bildübernahmen kann u. a. vom digitalen Negativ ausgegangen werden und auch die Bildinhalte werden quellenkritisch analysiert. Allerdings muss man fachlich zwischen den staatlichen, amtlichen Übernahmen und denen von privater, nichtstaatlicher Seite differenzieren. Auch unser Berufsverband Verband deutscher Archivarinnen und Archivare hat sich zu den ansteigenden KI-Deepfakes bei Fotos beispielsweise mit NS-Inhalten geäußert.
Link zur Stellungnahme Eine Bearbeitung unserer Fotos mit KI ist übrigens gestattet, diese darf aber den Bildinhalt nicht manipulieren und muss klar zusammen mit der eindeutigen Quellenangabe benannt werden.«